Bewusste Führung entsteht, wenn Sie innehalten, zuhören und neue Wege gehen.
Der Tag begann früh.
Im Bordrestaurant des ICE, ein doppelter Espresso vor mir, mein Exposé als Messemappe gebunden in der Tasche. Auf dem Weg nach Frankfurt, zur Buchmesse.
Ich war positiv aufgeregt und gespannt.
So eine Aufregung, die entsteht, wenn man etwas tut, das sich richtig anfühlt.
Latte, Lärm und Leadership mein Herzensprojekt, das endlich Gesichter, Gespräche und Resonanz finden durfte.
Zwischen Latte, Lärm und echten Gesprächen
Mein Messeauftakt begann mit einem Podcast- und TV-Interview beim Gold Verlag von Hermann Scherer. Live über mein Buch zu sprechen, mitten im Trubel, war eine besondere Erfahrung.
Es ging nicht nur um Inhalte, sondern um Haltung, Wirkung und das, was zwischen den Zeilen entsteht: Resonanz.
Danach setzte ich mich kurz in den Freiraum, die Sonne schien, und ich bestellte mir einen Espresso. In diesem Moment kam mir der Gedanke: Muss ich jetzt wirklich losziehen und Verlage ansprechen? Ich war bestens vorbereitet, ich wusste genau, mit wem ich sprechen wollte. Und doch war da dieser Moment, in dem es sich bequemer angefühlt hätte, einfach zu genießen, dass alles so schön rund war.
Aber ich kenne mich. Ich habe den inneren Schweinehund besiegt und bin losgezogen. Und ja, das war das erste Mal, dass ich für mein Buch akquiriert habe.
Das war eine ganz neue Erfahrung und ich habe es getan.
Ich bin stolz darauf und immer noch voller Freude.
Momente, die bleiben
Ein Gespräch hat mich besonders inspiriert, der Austausch mit Matthias Herzog.
Ein Moment voller Energie, Offenheit und echtem Interesse.
Auf dem Foto, das diesen Moment festhält, sieht man, was Leadership für mich bedeutet:
Wertschätzung, Neugier und Dialog auf Augenhöhe.
Solche Begegnungen sind das Herzstück dieser Messe.
Sie zeigen, dass Führung nicht in Strategiemeetings entsteht, sondern in echten Gesprächen zwischen Menschen.
Führung darf wieder klingen
Latte, Lärm und Leadership ist für mich mehr als ein Titel.
Es ist eine Haltung.
Ein Aufruf, leiser zu denken, klarer zu sprechen und bewusster zuzuhören.
Führung ist kein Konzept, das man managt.
Sie ist ein Klang, der entsteht, wenn Menschen wirklich in Verbindung treten.
Die Komfortzone verlassen - was bleibt
Nach all den Begegnungen und Eindrücken bleibt vor allem Dankbarkeit. Für die Offenheit, die Gespräche und das ehrliche Interesse an meinem Projekt. Und ja, auch ein bisschen Geduld, Vertrauen und Vorfreude auf das, was daraus entstehen darf.
Führung darf wieder berühren, bewegen und begeistern. Und Latte, Lärm und Leadership geht jetzt den nächsten Schritt in diese Richtung.
- Veränderung beginnt oft im Gespräch.
- Manchmal zwischen zwei Menschen.
- Manchmal mit sich selbst.
- Und manchmal bei einem doppelten Espresso in der Sonne nach einem großen Moment.




