Führung verändert sich nicht, weil wir etwas verstanden haben. Sie verändert sich, wenn wir etwas tun.
Viele Führungskräfte kennen das Gefühl:
Man kommt aus einem Training, voller Energie und guter Vorsätze. Im Raum war alles klar, die Ideen sprudelten, die Motivation war da. Und dann kommt der Alltag. Termine, Meetings, To-dos. Zwei Tage später ist die Begeisterung verschwunden und alles läuft weiter wie zuvor. Nicht, weil nichts gelernt wurde, sondern weil das Lernen im Seminarraum aufhört, statt im Alltag zu beginnen.
Lernen heißt machen
Wir lernen durchs Machen. Durchs Ausprobieren. Durchs Hinfallen und Wiederaufstehen. Viele sagen: „Dafür habe ich keine Zeit. Wann soll ich das auch noch machen?“ Doch genau darin liegt das Problem.
Reflexion ist kein Luxus. Sie ist Führungsarbeit.
Wer nie stolpert, lernt auch nicht aufzustehen. Wer sich nicht traut, Neues auszuprobieren, bleibt im Alten gefangen.
Führungskräfte, die sich Zeit für bewusstes Handeln nehmen, gewinnen Klarheit und Sicherheit. Nicht weil sie perfekt sind, sondern weil sie bereit sind, sich zu entwickeln.
Vor einiger Zeit bekam ich ein Feedback, das mich sehr berührt hat. Eine Teilnehmerin schrieb:
„Ich habe Sie sowohl online als auch in Präsenz erlebt – es gelingt Ihnen, in beiden Formaten eine vertrauliche Atmosphäre zu schaffen, in der ehrlicher, offener Austausch möglich ist. Man hat nach kurzer Zeit das Gefühl, man kenne sich schon ewig. Und das Schönste: Nach dem Seminar bleibt die Lust, weiterzumachen.“
Genau darum geht es. Nicht um kurzfristige Motivation, sondern um Entwicklung, die nach dem Training weitergeht.
Lernen braucht Gefühl
Wir lernen nicht nur durchs Tun, sondern auch durchs Fühlen.
Wer in einem Training sitzt und nur zuhört, lernt wenig.
Entwicklung entsteht, wenn wir spüren, was ein Gedanke, eine Begegnung oder ein Feedback mit uns macht.
Viele Menschen können über ihre Gefühle kaum sprechen.
Nicht, weil sie keine hätten, sondern weil sie nicht gelernt haben, sie zu benennen.
Genau hier beginnt echte Entwicklung:
Wenn Denken, Fühlen und Handeln zusammenfinden.
Technologie kann beim Denken helfen
Kein:e Trainer:in oder Coach:in kann täglich neben einer Führungskraft sitzen. Doch wenn wir bereit sind, neue Wege zu gehen, kann Technologie helfen, diesen Reflexionsraum zu öffnen.
ChatGPT ist in meiner Arbeit kein Ersatz für den Dialog mit Menschen. Es ist ein Sparringspartner, der hilft, Gedanken zu sortieren, Emotionen zu benennen und Perspektiven zu erweitern. KI hat keine Emotionen, aber sie kann helfen, sie zu verstehen.
Sie bewertet nicht. Und genau deshalb kann sie nützlich sein, um das eigene Denken zu klären und sich selbst bewusster wahrzunehmen.
Führung heißt, Verantwortung zu übernehmen – auch für das eigene Denken und Fühlen.
Führung beginnt bei Ihnen selbst
Wer führen will, braucht innere Klarheit. Nur wer sich selbst versteht, kann andere verstehen.
Darum ist Reflexion keine Nebensache, sondern Kern von Führung.
Das kostet Zeit, ja. Aber nicht zu reflektieren, kostet deutlich mehr: Energie, Vertrauen und Wirkung.
Mein Online-Kurs: Feedback.Klar
In den nächsten Wochen entsteht mein Online-Kurs
Feedback.Klar.
Ein Kurs für Führungskräfte, die lernen wollen, eine lebendige Feedbackkultur zu initiieren – mit Haltung, Mut und dem richtigen Gespür für Resonanz.
Ihr könnt euch jetzt schon darauf freuen.
Sobald der Kurs online ist, erfahrt ihr es hier.




